Ein pensionierter Fernsehstar, eine zielstrebige Polizistin und Mordfälle voller überraschender Wendungen: In Death Valley ermittelt ein ungleiches Duo vor der malerischen Kulisse Südwales’. Die BBC-Serie verbindet Spannung mit trockenem britischem Humor und eigenwilligen Figuren.
Handlung
John Chapel, gespielt von Timothy Spall, wurde durch seine Rolle als Ermittler in der fiktiven Fernsehserie „Caesar“ bekannt. Inzwischen lebt er zurückgezogen in Wales. Der Mord an einer Nachbarin bringt ihn mit Detective Sergeant Janie Mallowan zusammen, die den Fall leitet.
Janie, dargestellt von Gwyneth Keyworth, kennt Chapel aus dem Fernsehen und ist ein großer Fan von „Caesar“. Seiner Einmischung begegnet sie dennoch zunächst mit Skepsis. Bald erkennt sie jedoch, dass seine Erfahrung als langjähriger Darsteller eines Ermittlers eine ungewöhnliche Perspektive eröffnet. Chapel beobachtet sein Gegenüber genau, deutet Reaktionen und entdeckt Widersprüche in den Aussagen der Verdächtigen.
Während Janie auf Fakten und professionelle Polizeiarbeit setzt, vertraut Chapel auf Intuition und Menschenkenntnis. Gemeinsam prüfen sie Alibis, verfolgen falsche Fährten und decken verborgene Motive auf.
Krimispannung mit einem Augenzwinkern
Im Mittelpunkt jeder Episode steht ein neuer Mordfall. Verdächtige verbergen Geheimnisse, Aussagen widersprechen sich und zunächst nebensächlich erscheinende Hinweise gewinnen unerwartet an Bedeutung. So kann das Publikum miträtseln, während überraschende Wendungen die Spannung bis zur Auflösung aufrechterhalten.
Düstere Gewalt steht dabei nicht im Vordergrund. Stattdessen lebt die Serie von sorgfältig aufgebauten Fällen, pointierten Dialogen und den Eigenheiten ihrer Figuren. Küstenorte, grüne Hügel und historische Gebäude verleihen der walisischen Kulisse eine besondere Atmosphäre und unterstreichen den charmanten Cosy-Crime-Charakter von Death Valley.



