13 Fakten über: Candice Renoir

Französischer Charme trifft auf kriminalistischen Spürsinn! Candice Renoir verbindet spannende Fälle mit Humor und südfranzösischem Lebensgefühl. Wir haben 13 interessante Fakten rund um die beliebte Krimiserie zusammengestellt:

Fakt Nummer 1

Candice Renoir startete am im April 2013 auf France 2. In Deutschland war die Serie erstmals im Februar 2016 auf ZDFneo zu sehen. Der Sender zeigte zum Auftakt jeweils donnerstags zwei Folgen hintereinander.

Fakt Nummer 2

In Frankreich gehört die Serie zu den großen Publikumserfolgen von France 2. Die neunte Staffel erreichte laut France Télévisions durchschnittlich 5,6 Millionen Zuschauer und 25,6 Prozent Marktanteil. Rund jeder vierte Mensch, der zu dieser Zeit fernsah, verfolgte damit Candices Ermittlungen.

Fakt Nummer 3

Cécile Bois verkörpert Candice Renoir, Raphaël Lenglet ihren Kollegen Antoine Dumas. Aus der zunächst schwierigen Zusammenarbeit entwickelt sich eine Beziehung, deren berufliche und private Verwicklungen die Serie über viele Staffeln begleiten.

Fakt Nummer 4

Die Serie wäre beinahe in La Rochelle gedreht worden. Die Wahl fiel schließlich auf Sète, dessen Licht und natürliche Kulissen überzeugten. Das Polizeirevier wurde dort in einem ehemaligen Gebäude der Krankenversicherung am Quai Vauban eingerichtet; Candices Haus befindet sich im benachbarten Balaruc-les-Bains.

Fakt Nummer 5

Candice ist Mutter von vier Kindern: Emma, Jules und den Zwillingen Martin und Léo. Ihre Erfahrungen aus dem Familienalltag helfen ihr auch bei Ermittlungen. Gerade die Verbindung aus Mutterrolle, Führungsverantwortung und eigenwilligen Methoden macht die Figur aus.

Fakt Nummer 6

Beim Start der Serie kehrt Candice nach zehn Jahren Berufspause in den Polizeidienst zurück. Sie hatte ihren Mann ins Ausland begleitet und zuletzt mit ihrer Familie in Singapur gelebt. Nach der Trennung übernimmt sie in Südfrankreich wieder ein Ermittlungsteam, dessen Vertrauen sie sich erst erarbeiten muss.

Fakt Nummer 7

Die Folgentitel spielen mit Sprichwörtern und Redewendungen – sowohl im französischen Original als auch in der deutschen Fassung. Beispiele sind „Kein Rauch ohne Feuer“, „Vorsicht ist besser als Nachsicht“ und „Der Zweck heiligt die Mittel“.

Fakt Nummer 8

Raphaël Lenglet spielt Antoine nicht nur, sondern führte auch bei mehreren Folgen Regie. Dazu gehört ein zweiteiliges Kammerspiel der neunten Staffel. Er prägt die Serie damit sowohl als Schauspieler als auch hinter der Kamera.

Fakt Nummer 9

Die reguläre Serie umfasst zehn Staffeln mit insgesamt 94 Folgen. Eine elfte Staffel mit sechs Folgen war bereits angekündigt und sollte Candice und Antoine von Sète nach Marseille führen. Ende 2022 verwarf France Télévisions diesen Plan zugunsten einzelner 90-minütiger Fernsehfilme. Die Figuren blieben dem Publikum damit erhalten.

Fakt Nummer 10

Die Serie basiert auf keiner Buchreihe, bekam aber eine eigene Romanvorgeschichte: L’Épine du passé – Une enquête inédite erschien am 19. Mai 2016 bei Michel Lafon. Die Geschichte spielt während Candices Zeit in Singapur. Anonyme Blumengeschenke werden darin zunehmend bedrohlich und bringen die frühere Polizistin dazu, wieder zu ermitteln.

Fakt Nummer 11

Candices Ermittlungen fanden auch außerhalb Frankreichs ein großes Publikum: Die Serie wurde in rund 100 Länder verkauft, darunter Spanien, Italien und Portugal sowie Länder Südamerikas. 2021 erhielt sie außerdem den französischen „Prix Export“ in der Kategorie Fiktion für ihren internationalen Vertriebserfolg.

Fakt Nummer 12

Im Vorspann läuft „Respect“, bekannt durch Aretha Franklin. Produzentin Caroline Lassa wählte das Lied bewusst aus: Es sollte Candices Wunsch widerspiegeln, von ihren Kindern, ihrem Mann, ihren Vorgesetzten und ihrem Team respektiert zu werden.

Fakt Nummer 13

Trotz des humorvollen Tons greifen die Drehbuchautoren auch auf reale Kriminalfälle zurück. Cécile Bois erklärte 2015, dass zudem Berater aus der Polizei an glaubwürdigen Geschichten mitwirken. Bei der Darstellung von Candices Eigenheiten ließ ihr die Produktion gleichzeitig viel künstlerische Freiheit.